Die Band

Eine gute Live-Show macht sich natürlich nicht von alleine. Es gibt den Veranstalter, der oft tage­lang schuftet, bis er alles organisiert hat, die Leute an der Beleuchtung und am Ton, ohne die die Menschen vom Einlaß freilich das eine oder andere Problem hätten, den Eintritts­preis zu begründen, und natürlich die Caterer, die für die stabile Bier­versorgung ver­antwortlich sind. Oftmals unbemerkt und viel zu selten gewürdigt stehen aber auch auf der Bühne Leute rum, welche hier kurz vorgestellt werden sollen:

Stephan|Stimme des Sturmes

Geboren im März, erhob sich aus dem Nichts eine Stimme, welche in den kommenden Jahren im Kollektiv am lautesten hervorstechen wird. Doch bevor es dazu kam, übte sie sich in Geduld, und wartete im Hintergrund auf jenen Sturm, welcher über das neue Jahrt­ausend kommt, um die Kunde von Silbeschauer zu verbreiten. Stephan

Allyster|Saiten des Wahnsinns

Wenn der Schnee taut und die Vögel wieder zu singen beginnen, ist in den Tiefen der Wälder ein unan­genehmer, schrillen und metallischer Ton zu vernehmen, der über die dunklen Seen fliegt. Derjenige, der es wagt, den Tönen zu lauschen, wird das Gefühl haben, sie in seinem Schädel in die Hirnrinde hinein­kreischen zu hören. Allyster

.rhavin|Klang der Tiefe

Aus den Tiefen der Erde erhob sich in den warmen Sommer­nächten ein dunkler Ton, welcher in den Städten des Landes Angst und Schrecken verbreitete. Mit einem ge­waltigem Stimm­umfang macht sich der Klang auf, die drückende Stimmung dem Kollektiv zu ver­machen, welches die Zeit überdauern wird. .rhavin

Lia|Tasten der Dunkelheit

In einsamen Nächten suchen sich diese melan­cholischen Töne ein verlassendes Herz und fressen sich dort tief hinein. Doch während sich der Verlassene in seinem Selbstmitleid suhlt und wie in Trance dem Klang der Dunkelheit lauscht, bemerkt er nicht, wie er sich bereits die Pulsadern geöffnet hat. Lia

fabst|Klang des Spotts

Leptosom stakst der Hoch­ge­wachsene durch dichten Nebel aus der Welt Schatten. Doch die Orientierungs­losigkeit ist nur Schein, denn bricht mit Wucht der erste Refrain los, ist er dort ange­kommen, wo er hingehört und vertreibt mit dem Gelächter des Sarkasmus seine Zweifel; Erlösung findend im Wissen, daß zuletzt sterbende Hoffnung immerhin: stirbt. Fabst

Jan|Herr der Schläge

Er ist derjenige, welcher unscheinbar im Hinter­grund die Klänge der Dunkelheit vereint. Er verbindet Schlag um Schlag jedes einzelnde Teil und fügt sie zu einem grausamen Ganzen. Jan