Kaltes Glas

Kaltes Glas|Der virtuelle Strich Warum|Silberschauer

Du bist warm und doch so kalt.
Du bist nah und doch so weit.
Ein Schriftzug weist den Weg ins Glück
und bringt mir Wärme nur ein Stück.
Ich sehe Dich im kalten Glas,
ein reines Bild bringt mir den Spaß!
Du weißt nicht, was ich vor Dir tu':
Das Weiße tropft auf meinen Schuh!

Kaltes Glas errege mich,
zeige mir den virtuellen Strich!.
Zeig' wie ich es machen kann,
Bring' mich in den sicheren Geisteswahn!

Sieh nur, sie ist meine Frau!
Erfrischt mich wie der Morgentau!
Die Fantasie wird immer wilder,
im Internet – die neuen Bilder!
Ich sehe sie an den ganzen Tag.
Ich frage mich, ob sie mich mag.
In meinem Traum schläft sie bei mir
und sie spürt mich ganz tief in ihr!

Kaltes Glas errege mich,
zeige mir den virtuellen Strich!.
Zeig' wie ich es machen kann,
Bring' mich in den sicheren Geisteswahn!

Ich will aus meinem Körper raus,
ich will kein Mensch mehr sein!
Erdulde jede Folter bloß,
um nur bei ihr zu sein mit ihr allein!


Ich will nur sie. Ich will sie ganz.
Will ihren Hals und ihr Gebein.
Ich will sie spüren, will sie verführen.
Mich an ihr wärmen und mit ihr sterben!

Doch ich bleibe allein!

Dein Weg hat Dich zu uns gebracht,
erfahre meiner Schwestern Macht
,durch Deine Hand wird Schnee zu Eis,
und Deine Berührung sanft und leis,
wird unsern Weg nach Hause lenken
- wir wollen Dich auch reich beschenken!