Luna

Luna|sieht niemals ihr wahres Ich Zyklus|Silberschauer

Sie ist so wunderschön  
und er hat es gesehen.    
Er leuchtet nur für sie,  
doch berührt hat er sie noch nie.
Er kann ohne sie nicht mehr sein  
und trotzdem bleibt er ganz allein.    
Versteckt sich ab und zu, doch dann  
schaut er sie wieder an.

Und der Mond zieht seine Bahn,
wirft ein warmes Licht.
Nur die Sonne schenkt ihm Wärme,
Liebe gibt sie nicht!

Das warme Antlitz kalt!
Ach liebliche Gestalt!
Willst du mich nicht erhör'n?
Und die Ellipse zerstör'n!
Er sieht sie in der Dunkelheit.
Entgegen seiner Einsamkeit
Tanzt alles nur um sie herum,
eingebildet und dumm!

Und der Mond zieht seine Bahn,
wirft ein warmes Licht.
Nur die Sonne schenkt ihm Wärme,
Liebe gibt sie nicht!
Und der Mond verliert die Schatten,
schaut in ihr Gesicht.
Doch niemals wird er bei ihr sein,
sieht niemals ihr wahres Ich!

Und der Mond verliert die Schatten,
schaut in ihr Gesicht.
Angewidert spuckt sie Feuer,
erkennt seine Liebe nicht! Und sie erbricht.

Oh Luna! Oh Luna!
Ich kenn' dein Leid.
Oh Luna! oh Luna!
In deiner Einsamkeit.
Oh Luna! Oh Luna!
Bist so allein.
Oh Luna! Oh Luna!
Hasse den Sonnenschein!